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08.02.2019 / Ausland / Seite 7

Uneinigkeit über Rückzug

Gegensätzliche Position von Pentagon und Weißem Haus zu US-Einsatz in Syrien

Karin Leukefeld

Die US-Administration ist uneinig. Präsident Donald Trump spricht vom »unmittelbar bevorstehenden Ende« des »IS-Kalifats« in Syrien und Irak. Im Dezember hatte er den Rückzug von 2.000 US-Soldaten aus Syrien angeordnet. Ein aktueller Lagebericht des Pentagon warnt davor. US-Außenminister Michael Pompeo sprach am Mittwoch in Washington vor seinen Amtskollegen der »Anti-IS-Koalition« von einer »taktischen Veränderung« der Mission.

Auch Bundesaußenminister Heiko Maas war angereist. Im Irak stelle sich langsam wieder Stabilität ein, hieß es in einer Erklärung des Auswärtigen Amtes. Dazu trage »maßgeblich auch das deutsche Engagement bei«. Die Anstrengungen müssten fortgesetzt werden. Doch es sei unklar, wie es in Syrien weitergehen solle.

Ende Januar hatte die US-geführte »Anti-IS-Koalition« nach eigener Darstellung 645 Angriffe auf 1.360 Ziele geflogen. Dennoch warnte das Pentagon davor, dass der »Islamische Staat« (IS) eine »kampferfahrene und diszipliniert...

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