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08.02.2019 / Thema / Seite 12

Kampf um Palawan

Die westlichste Insel der Philippinen gilt als letztes intaktes Naturparadies. Aber ihr Bestand ist durch mächtige Wirtschaftsinteressen bedroht

Thomas Berger

Palawan, die sechstgrößte der mehr als 7.600 Inseln, aus denen die Philippinen bestehen, ist 450 Kilometer lang und bis zu 50 Kilometer breit. Sie gilt als das letzte halbwegs intakte Naturparadies des südostasiatischen Staates. Zwar zieht Palawan aus diesem Grund mehr ausländische Urlauber an als andere philippinische Regionen, die ebenso mit malerischen Stränden aufwarten können, doch hat der auf eine überschaubare Anzahl von Orten konzentrierte Tourismus die »letzte ökologische Grenze«, wie Palawan oft bezeichnet wird, bisher nicht nachhaltig geschädigt.

Dennoch ist das grüne Paradies bedroht. Die Vertreter mächtiger Wirtschaftszweige haben ihr Auge auf Palawan geworfen. Im Süden der Insel wird Bergbau betrieben, und im Norden wird der Urwald gerodet, um Platz für Plantagen zu schaffen. Zudem gibt es an den Küsten illegalen Fischfang. Alle drei Wirtschaftszweige zerstören die einzigartige Biodiversität des Eilands und gefährden die bisher im Einklang m...

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