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06.02.2019 / Sport / Seite 16

Die Mär vom »Terroristenklub«

Angefeindet und benachteiligt: Der kurdische Fußballverein Amedspor kämpft ums Überleben

Ulrich Peters

Der in der kurdischen Metropole Amed (türkisch: Diyarbakir) ansässige Fußballverein Amedspor ist permanenten Angriffen von türkischen Nationalisten und staatlichen Organen ausgesetzt. Um auf diese Situation hinzuweisen und Geld für den Ausbau der Frauenabteilung zu sammeln, hatte ein Solidaritätsbündnis von linken Fußballfans sechs Veranstaltungen in Deutschland organisiert. Mit ihnen unterwegs waren Vertreter der Amedspor-Fangruppe Direnis (deutsch: Widerstand).

70 Personen fanden sich am 1. Februar im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg ein, um zu erfahren, was das Spezielle an diesem Verein ist, der von Beginn an große Unterstützung, aber auch massive Angriffe erfuhr. Der offiziell auf den Namen Amed SK lautende Verein wurde 1976 als Diyarbakir Melikahmetspor gegründet, 1990 von der Stadtverwaltung aufgekauft und in Diyarbakir BB umbenannt. 2014 beschloss die von der linken HDP dominierte Verwaltung, einen neuen kurdischen »Volksverein« zu gr...

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