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06.02.2019 / Inland / Seite 5

Operation Löhne drücken

Geschäftsführung von Zwickauer Klinikum will Teilbereiche ausgliedern. Beschäftigte wehren sich – und das nicht zum ersten Mal

Steve Hollasky

Die Mitarbeiter des Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikums (HBK) sind mit dem Vorhaben der Geschäftsführung konfrontiert, gleich mehrere Beschäftigtengruppen in eine Servicegesellschaft auszugliedern. Am Montag hatte Verdi deshalb zur Mitgliederversammlung geladen. »Wir sehen das Krankenhaus als Ganzes«, erklärte Betreuungssekretärin Simone Bovensiepen im Anschluss gegenüber junge Welt. Betroffen sind die zum Krankenhaus gehörende Ausbildungsschule, die Kita, die Verwaltung sowie die Technik.

Die Motivation der Krankenhausleitung zu solchen Schritten sieht Bovensiepen in den ab März im Klinikum anstehenden Tarifverhandlungen. Bereits seit zehn Jahren haben die Beschäftigten des HBK keine Tarifsteigerung mehr erhalten und somit einen gehörigen Reallohnverlust erlitten. Damals war das Krankenhaus von einem städtischen Eigenbetrieb in eine gemeinnützige GmbH überführt worden. Diese ist zwar noch zu 100 Prozent im Besitz der Stadt, wird jedoch bereits privatwirts...

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