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04.02.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Das wahre US-Ziel: Die Verteidigung Chinas neutralisieren

Jörg Kronauer

John Bolton hat den Ausstieg aus dem INF-Vertrag schon vor Jahren herbeigesehnt. »Seit 1991«, schimpfte er im August 2011 in einem Beitrag für das Wall Street Journal, hätten einige Staaten, die das Abrüstungsabkommen nicht unterzeichnet hätten, massenhaft Mittelstreckenraketen angeschafft. China sei einer von ihnen. Bolton hatte recht. Beijing hatte Raketen – vor allem konventionelle – in hoher Zahl hergestellt, um im Falle eines bewaffneten Konflikts mit den Vereinigten Staaten ein wirksames Verteidigungsmittel gegen angreifende US-Kriegsschiffe zur Verfügung zu haben. Dies war auch der Grund, weshalb die Volksrepublik besonderen Wert auf Antischiffsraketen wie die DF-21D legte – eine Mittelstreckenrakete, denn man wollte US-Kriegsschiffe schließlich nicht erst unmittelbar vor der eigenen Küste stoppen. Bolton wiederum war es schon 2011 ein Dorn im Auge, dass China dank der Raketen in der Lage war, sich im Fall der Fälle mit Aussicht auf Erfolg gegen US...

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