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01.02.2019 / Inland / Seite 5

Nach dem Krisentreffen

Debatte um Geldspritzen für Deutsche Bahn geht weiter. Forderung nach Privatisierung steht nach wie vor im Raum

Katrin Küfer

Es war bereits das dritte Krisentreffen in einem Monat, zu dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Vorstand der bundeseigenen Deutschen Bahn AG (DB) am Mittwoch geladen hatte. Und es dürfte nicht das letzte dieser Art in diesem Jahr gewesen sein. Verlautbarungen lassen darauf schließen, dass die Akteure in Politik und Bahntower nun mit voller Wucht mit den Auswirkungen ihrer eigenen Politik konfrontiert werden.

So hüllten sich die Akteure über Inhalte und Ergebnisse der Zusammenkunft weitgehend in Schweigen. Offenbar ging es darum, wie viele Finanzmittel aus welchen Töpfen aufgebracht werden sollen, um damit Investitionen für den hoch verschuldeten DB-Konzern zu stemmen. Beim vorigen Termin hatte der DB-Vorstand zugesagt, mit Einstellungen Personalengpässe zu beheben und mit Milliardenbeträgen für neue Fahrzeuge, ein besseres Baustellenmanagement und optimale Fahrgastinformationen zu sorgen. All dies werde aber »nicht von heute auf morgen kla...

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