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31.01.2019 / Inland / Seite 8

»Wir stellen Verantwortliche für Verbrechen an den Pranger«

Gegen Konzernmacht und für eine bessere Welt: Stiftung Ethecon feiert 15jähriges Bestehen. Gespräch mit Niklas Hoves

Markus Bernhardt

Die »Stiftung Ethik und Ökonomie«, kurz Ethecon, feiert dieser Tage ihr 15jähriges Bestehen. Wo liegen Ihre Arbeitsschwerpunkte?

Stiftungen sind gemeinhin etwas für Ultrareiche und Konzerne. Das wollten wir ändern und haben deswegen 2004 eine kapitalismuskritische Stiftung ins Leben gerufen. Aktuell unterstützen uns 70 Zustifterinnen und Zustifter – wir würden uns freuen, wenn wir im Jubiläumsjahr 100 werden.

Besondere öffentliche Aufmerksamkeit genießen vor allem die jährlichen Preisverleihungen von Ethecon. Mit dem internationalen »Blue Planet Award« werden Menschen geehrt, die sich um den Planeten verdient gemacht haben. Der internationale »Black Planet Award« wiederum ist ein Schmähpreis. Konnten Sie damit politisch etwas erreichen?

Klar. Mit unseren Schmähpreisen stellen wir die Verantwortlichen für Verbrechen an Mensch und Umwelt an den Pranger. Als wir 2017 den Unternehmer Warren Buffett vor 24.000 Menschen bei einer Hauptversammlung der US-amerika...

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