Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Mai 2019, Nr. 118
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
25.01.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Renault braucht neuen Chef

In Japan inhaftierter Carlos Ghosn zurückgetreten. Partner Nissan plant Aktionärstreffen

Carlos Ghosn galt als einer der wichtigsten Manager in der globalen Autobranche. Nach zwei Monaten Untersuchungshaft in Japan war der 64jährige Multifunktionär der beiden verbundenen Automobilkonzerne von Nissan und Renault nun auch für Paris nicht mehr zu halten und hat seinem Posten als Konzernchef aufgegeben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus dem Umfeld von Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Donnerstag. Im Nachbarland mischt der Staat stärker bei dortigen Topunternehmen mit als in Deutschland und hält bei Renault 15 Prozent der Anteile. Noch am gestrigen Donnerstag wollte der Renault-Verwaltungsrat zusammentreffen.

Ghosn war am 19. November in Tokio zusammen mit seiner früheren rechten Hand Greg Kelly wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Zudem soll er laut Staatsanwa...

Artikel-Länge: 2606 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €