Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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24.01.2019 / Inland / Seite 2

»Kollegin warnte uns: ›Seid nicht so naiv‹«

Tag des verfolgten Anwalts: Auch in BRD verschärft sich Situation von Verteidigern. Gespräch mit Ursula Groos

Alexander Gorski

Seit 2010 findet jedes Jahr am 24. Januar der Tag des verfolgten Anwalts statt. Worum geht es dabei?

Dieser Tag wurde vom holländischen Anwalt Hans Gaasbeek ins Leben gerufen. Er wollte damit die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Situation verfolgter Kollegen auf dem gesamten Globus lenken, die wegen ihrer anwaltlichen Tätigkeit zum Opfer von Repression werden. Den 24. Januar suchte er aus, weil 1977 genau an diesem Tag vier linke spanische Anwälte und einer ihrer Mitarbeiter in Madrid von einer Gruppe Rechtsextremer ermordet wurden.

Warum ist eine freie Advokatur so wichtig?

Wir Anwälte haben insbesondere im Bereich des Strafrechts und des Öffentlichen Rechts eine Kontroll- und Garantiefunktion. Anwälte sind dafür da, ihren Mandanten beizustehen, den staatlichen Organen auf Augenhöhe etwas entgegenzusetzen und zu schauen, dass die Verfahren nach den gesetzlichen Grundlagen durchgeführt werden. Dafür ist ihre Unabhängigkeit essentiell.

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