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24.01.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Die rote Gefahr

Friedensverhandlungen zwischen linker Rebellenbewegung und Duterte gescheitert: Präsident macht Jagd auf Progressive

Thomas Berger

Rodrigo Duterte hatte zu Beginn seiner Präsidentschaft noch Hoffnungen auf einen baldigen Friedensschluss mit der von der maoistisch orientierten Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) angeführten linken Rebellenbewegung Nationale Demokratische Front (NDFP) und ihrem bewaffneten Arm NPA. 2017 aber wurden die eingeleiteten Gespräche abgebrochen. Seither sind CPP/NDPF/NPA für den Präsidenten wieder »Terroristen«, denen nur mit Gewalt begegnet werden könne, und eine verstärkte Jagd auf »Rote« setzte ein. Die Regierung wirft der CPP vor, an Universitäten Studenten für den Guerillakampf zu rekrutieren, und will so linke studentische Kreise ins Visier nehmen. Doch damit nicht genug. Inzwischen werden immer mehr progressive, nicht einmal linke Verbände von der Duterte-Regierung als »kommunistisch unterlaufen« gebrandmarkt.

In der zweiten Januarwoche wurde öffentlich, dass der k...

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