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22.01.2019 / Inland / Seite 2

»Justiz stellt sich auf Seite der Kriegsprofiteure«

Teurer Protest: Aktivisten sollen 15.000 Euro zahlen, weil sie Transparent bei Rheinmetall-Versammlung zeigten. Gespräch mit Christoph Brandt

Gitta Düperthal

Während der Jahreshauptversammlung von Rheinmetall am 8. Mai 2018 im Berliner Maritim-Hotel wollten zehn Aktivisten vor dem Haupteingang ein Transparent mit der Aufschrift: »8. Mai 1945 – damals wie heute. War starts here, let’s stop it here« zeigen. Das Banner war in kurdischen Farben gestaltet. Worum ging es Ihnen an diesem Tag?

Am Jahrestag der Befreiung wollten wir auf die Kontinuität der Waffenlieferungen des Rüstungskonzerns hinweisen: Rheinmetall war in den Krieg des deutschen Faschismus involviert, ebenso in den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei im Januar 2018 im nordsyrischen Afrin. Das türkische Militär setzte dabei unverhohlen deutsche Panzer ein. Rüstungsgegner hatten mit Kurdistan-Initiativen diskutiert, wie auf dieses mörderische Engagement deutscher Rüstungsbetriebe und die derart skandalöse Unterstützung des AKP-Regimes zu reagieren ist. Rheinmetall und Co. befeuern das Töten in aller Welt, unter anderem im Jemen, wo eine der g...

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