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19.01.2019 / Geschichte / Seite 15

Revolution in Vietnam

Im Januar 1789 siegte ein Bauernheer in der Schlacht bei Hanoi über die ins Land eingefallene Armee der Mandschu-Dynastie

Gerhard Feldbauer

Noch immer hält sich die Meinung, dass die von den kapitalistischen Staaten im 19. Jahrhundert ihrem Kolonialjoch unterworfenen Länder zuvor im Zustand sozioökonomischer Zurückgebliebenheit befunden und unter mittelalterlichen Feudalverhältnissen existiert hätten. Ganz zu schweigen von der Kolonialpropaganda, den so unterjochten Völkern seien bürgerlicher Fortschritt und Zivilisation vermittelt worden. Die Geschichte Vietnams widerlegt derartige reaktionäre Ansichten. Das Land befand sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts an der Schwelle zu einer zwar etwas verspäteten, aber entwicklungsfähigen Etappe einer bürgerlichen Gesellschaft.

17 Jahre vor dem Pariser Sturm auf die Bastille war ein Bauernaufstand ausgebrochen, der ausgeprägte Züge einer frühbürgerlichen Revolution aufwies. Ihren Namen erhielt diese nach ihrem Ursprungsgebiet in den Tay-Son-Bergen im westlichen Zentralvietnam. An ihrer Spitze standen die drei Brüder ­Nguyen (van Nhac, van Lu und Hue). ...

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