Der Schwarze Kanal
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17.01.2019 / Ausland / Seite 8

»Mehr Menschen wollen sich einmischen und Gehör finden«

Spanierin mit Wohnsitz in Berlin will für »Vereinigte Linke« ins Europaparlament einziehen. Ein Gespräch mit María Martinez

Carmela Negrete

Seit acht Jahren leben Sie in der BRD, promovieren in Berlin und wollen nun für die spanische Partei Izquierda Unida (Vereinigte Linke, jW), kurz IU, ins Europaparlament einziehen. Wie kam es dazu?

Ich war immer politisch interessiert. In meinen ersten Jahren in Berlin habe ich im »Oficina Precaria« gearbeitet. Dort wird Migranten beim Ausfüllen von Anträgen und ähnlichem geholfen. Mit einem Mal habe ich die Frage nach einem politischen Engagement als soziale Verantwortung für mich empfunden. Ich wollte einen Schritt nach vorne gehen und nicht tatenlos mit ansehen, wie die Verhältnisse in Spanien den Bach runtergehen. Deswegen schloss ich mich der IU an.

In Berlin gibt es auch eine Gruppe der linken spanischen Partei »Podemos«, mit der die IU im nationalen Parlament zusammenarbeitet. Ihre Partei ist wiederum als Bündnis zu verstehen, in dem die Kommunistische Partei die stärkste Kraft darstellt. Sie selbst sind ...

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