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10.01.2019 / Feuilleton / Seite 10

Na du, komm

Kennst du David Bowie? Eine Erinnerung anlässlich des dritten Todestages

Max König

Zwei Jahre lebt Bowie in Berlin (1976–78). Ist produktiv wie lange nicht mehr. Er arbeitet mit Brian Eno und Tony Visconti zusammen. Es entstehen Meilensteine der Musikgeschichte. Das düstere Album »Low« (1977) ist der Auftakt für die Berlin-Trilogie. In kurzen Abständen folgen »Heroes« (1977) und »Lodger« (1979).

»Heroes« ist mein erster Kontakt mit Bowies Werk. Ich sage Werk und meine es auch so. Für mich ist Bowie der Mozart der Moderne. Ich fahre damals eine hippe rote Vespa, bin ein Popper mit langem gepflegten Scheitel, extravagant gekleidet, ein eingebildetes Arschloch, das aus der Arbeiterklasse stammt und nichts vorzuweisen hat, außer dass es als erster seiner Familie ein Gymnasium besucht und Schriftsteller werden will. Ich bin fleißig, jobbe nebenher, verdiene mir Vespa, schmucke Kleidung, den teuren Friseur, ohne die Taschen meiner Eltern zu plündern. Immerhin. Und: Ich rauche nicht. Ich trinke nicht. Ich nehme keine Drogen. Das änderte sich. ...

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