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14.01.2019 / Sport / Seite 16

Immer hinten dran, und doch vorne dabei

Der junge Basketballer Pascal Siakam schaffte es vom kamerunischen Priesterseminar in die NBA

Rouven Ahl

Die Toronto Raptors und die Milwaukee Bucks gelten momentan als die beiden heißesten Anwärter auf den Titel in der Eastern Conference der US-amerikanischen National Basketball Association (NBA) – und somit auf den Einzug in das Finale um die Meisterschaft. Im direkten Duell vor einer Woche setzten sich die Raptors mit 123:116 durch. Superstar Kawhi Leonard trug mit 30 Punkten einen großen Teil zu dem Erfolg bei. So weit, so gewöhnlich. Weitere 30 Punkte kamen dabei von einem gewissen Pascal Siakam – einem 24jährigen Power Foward, der gerade seine dritte Saison in der NBA absolviert. 30 Punkte. So viele hatte der Kameruner noch nie in einem Spiel der besten Liga der Welt erzielt. Es ist so etwas wie der vorläufige Höhepunkt einer Karriere, die einen ungewöhnlichen Anfang nahm.

Aufgewachsen in Douala, der einwohnerstärksten Stadt Kameruns, interessierte sich Siakam vor allem für Fußball. Sein Vater Tchamo war jedoch großer Basketballfan und hatte den Traum,...

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