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12.01.2019 / Ansichten / Seite 8

Imperium im Wartestand

Simon Zeise

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) bittet die Bundesregierung inständig, endlich etwas gegen die Russland-Sanktionen zu unternehmen, mit denen Brüssel und Washington ihr das Exportgeschäft vermiesen. Seit Inkrafttreten habe die deutsche Industrie Einbußen von 100 Milliarden Euro hinnehmen müssen.

Während die Strafmaßnahmen der Europäischen Union klar definiert und an Fortschritte bei der Umsetzung des Minsker Friedensabkommens geknüpft seien, handele Washington nach Gutdünken. Die US-Argumente würden zunehmend »irrational«, sagte der OA-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Büchele am Freitag. Einmal laute der Vorwurf, die Bundesrepublik mache sich abhängig von russischen Gaslieferungen, ein andermal stehe ein russischer Überfall auf die Ukraine kurz bevor. Die Kriterien würden gezielt vage gefass...

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