Gegründet 1947 Mittwoch, 21. August 2019, Nr. 193
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
12.01.2019 / Ausland / Seite 7

Mehrheit ja, aber

Griechische Regierung zerbricht an Mazedonien-Frage. Merkel wird es freuen

Hansgeorg Hermann, Athen

In Griechenland sind die Kommentatoren sich einig: Ministerpräsident Alexis Tsipras wird die Parlamentsmehrheit zusammenbekommen oder auch zusammenkaufen, um seinen Handel mit dem mazedonischen Kollegen Zoran Zaev zur Namensfindung des Nachbarlandes abzuschließen. Das soll künftig »Republik Nordmazedonien« heißen und dann im Schnellverfahren als neues, 30. Mitglied des Kriegsbündnisses NATO aufgenommen sowie in die Europäische Union eingegliedert werden. Das Problem: Tsipras’ Partner und Mehrheitsbeschaffer Panagiotis Kammenos, rechtslastiger Armeeminister in der Athener Regierung, und seine zehn Abgeordneten von den »Unabhängigen Griechen« (Anel), werden Tsipras’ und Zaevs Vereinbarung wohl trotz der beispiellosen Intervention der deutschen Kanzlerin Angela Merkel nicht billigen, sondern die Koalition verlassen.

In Athen gehen Kenner der politischen Szene davon aus, dass der Regierungschef das Mazedonien-Papier auch ohne Kammenos und seine Leute annehmen...

Artikel-Länge: 3483 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €