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12.01.2019 / Inland / Seite 2

»Alles tun für Grundrecht auf Schutz der Daten«

Massenhaft Daten auch von Politikern veröffentlicht. Darunter Abgeordnete der Fraktion Die Linke. Ein Gespräch mit Petra Pau

Marc Bebenroth

Vor einigen Tagen sorgte für große öffentliche Aufmerksamkeit, dass bereits im Dezember Adressen, Telefonnummern und andere Daten zahlreicher Personen im Internet veröffentlicht worden waren. Auch Sie und andere Mitglieder Ihrer Fraktion sind betroffen. Welche Konsequenzen hat dieser Fall?

Ich weiß von Kolleginnen und Kollegen, die zumindest ihre Handynummern gewechselt haben. Der ganze Vorfall ist kein Spiel. Das zieht nicht nur Unannehmlichkeiten, sondern gegebenenfalls persönliche Gefährdung nach sich. Jetzt gilt es, im Einzelfall zu prüfen, was genau veröffentlicht worden ist.

Doch was einmal öffentlich ist, ist es für immer. Und dann muss man schauen, wie man sein persönliches Umfeld sichert oder auch die Intimsphäre, soweit möglich, wiederherstellt. Aber auch Dritte können geschädigt werden. So könnte theoretisch heute jemand eine Handynummer verwenden, die vor vielen Jahren ein Betroffener dieser Leaks genutzt hatte. Oder jemand wohnt an einer der ...

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