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11.01.2019 / Sport / Seite 16

Kein Schmarrn

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die erste Runde der Fußball-Asienmeisterschaft gespielt

Glenn Jäger

In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) ertönt die syrische Hymne und eine riesige, dazu passende Fahne wird entrollt. Schauplatz ist das Stadion von Schardscha, wo sich Syrien und Palästina letzten Sonntag beim Asien Cup friedlich 0:0 trennten. Politisch stehen die Zeichen ein wenig auf Entspannung, passend dazu eröffneten die VAR Ende Dezember ihre Botschaft in Damaskus wieder. Sie waren, wie andere Golfstaaten auch, nicht durchgekommen mit ihrer Regime-Change-Politik, mit der Unterstützung bewaffneter Banden. Gemessen am aggressiven Auftreten des Landes erscheint die Wahl der Emirate zum Gastgeber der Asienmeisterschaft unglücklich: Mit einer der schlagkräftigsten Armeen der Region war man zuletzt auf mehreren Kriegsschauplätzen präsent. Bei der Blockade gegen Katar zog man die Fäden. Mit Hilfe von Erik Prince, Gründer der US-Söldnerfirma Blackwater, baute man eine Eliteeinheit auf, die im Krieg gegen den Jemen agiert. Und doch ist in Kauf zu nehm...

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