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11.01.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pokern im Handelskrieg

Keine Woche der Entscheidungen: Zollstreit Washingtons mit Beijing steckt fest. EU und USA ebenfalls ohne Deal. Zeit wird knapp

Jörg Kronauer

Bleierne Zeiten in den Trumpschen Handelskriegen: Die Gespräche über eine Beilegung des Strafzollkonflikts zwischen den USA und der EU stecken fest. In den Verhandlungen zwischen Washington und Beijing genügt ein Trump-Tweet, um auf den Aktienmärkten Hoffnungen zu wecken. Nur die Bemühungen des Westens, einen Schulterschluss gegen China im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) zu erzielen, machen gewisse Fortschritte. Viele hatte sich von den alles in allem viertägigen Verhandlungen in dieser Woche mehr erhofft.

Kein Ergebnis konnte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström nach ihrem Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer zu Wochenbeginn vorweisen. Eigentlich hätte es vorwärtsgehen sollen in den Gesprächen über ein umfassendes Handelsabkommen, auf die sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump im vergangenen Juli geeinigt hatten. Trump hatte bessere Konditionen für die eigene Wirtschaft verlangt und ...

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