Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
10.01.2019 / Medien / Seite 15

Umbau beim Spiegel

Wer führt, und wer muss weg? Probleme des Magazins belasten geplanten Personalwechsel

Klaus Fischer

Das angerostete Medienschlachtschiff Der Spiegel schlingert durch Zeitgeist und virtuellen Raum. Die Auflage schwindet, trotz prächtiger Online-Zugriffszahlen, die Reputation ist lädiert. Und dann kam noch der »Fall Relotius« hinzu. Spätestens seit der Redakteur und Reporter mit erfundenen Erzählungen aufflog, hat das Magazin ein Glaubwürdigkeitsproblem. Framing statt Fakten als Journalismus zu verkaufen hilft offenbar nicht, den Niedergang des Geschäfts zu stoppen.

Bereits im August war bekanntgeworden, dass ein neues Triumvirat für mehr Klarsicht auf der Kommandobrücke des Meinungs-Dreadnought sorgen soll. Dazu wurde von den Gesellschaftern zahlreiche Spitzenposten mit neuem Zuschnitt geschaffen und mit den Namen ihrer künftigen Inhaber versehen. Doch diese Idee erwies sich bisher als Flop, ehe sie überhaupt in die Gänge kam.

Steffen Klusmann soll den Dampfer aus den Untiefen l...

Artikel-Länge: 2768 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €