Gegründet 1947 Donnerstag, 18. April 2019, Nr. 92
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
15.01.2019 / Feuilleton / Seite 11

Als Hitler nicht nach Wien kam

Größter Einfluss, höchste Bedrängnis: Ein umfangreicher Bildband erschließt die Geschichte der KPÖ

Simon Loidl

Anfang November hat die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) ihren 100. Geburtstag gefeiert. Die Partei existiert damit länger als die österreichische Republik. Als deren Geburtstag gilt der 12. November. Tags zuvor hatte der letzte Habsburger-Kaiser Karl I. auf jegliche Teilhabe an den Staatsgeschäften verzichtet, am 12. rief eine Ende Oktober einberufene Provisorische Staatsversammlung die Republik aus. Die Kommunistische Partei Deutsch-Österreichs – so der Name der Organisation bis 1920 – war da bereits neun Tage alt.

Anlässlich dieses Jubiläums wurde am 3. November 2018 bei der Hundertjahrfeier der Partei ein umfangreicher Bildband veröffentlicht. Die aufwendige Publikation illustriert ein Jahrhundert österreichischen Kommunismus in etwa 2.300 Bildern. Damit wird »nicht nur ein wissenschaftlicher, sondern auch ein emotionaler Zugang zur Geschichte der KPÖ eröffnet und ein Beitrag zur Erinnerungskultur der Partei geleistet«, wie der Herausgeber Manf...

Artikel-Länge: 4741 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €