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10.01.2019 / Inland / Seite 4

Anderweitig beschäftigt

Polizei in Frankfurt am Main verfolgt zunehmend eigene Ziele

Gitta Düperthal

Die Polizei in Frankfurt am Main kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Seit Dezember ist sie durch ein extrem rechtes Netzwerk in den eigenen Reihen in Verruf. Morddrohungen unterzeichnet mit »NSU 2.0« waren von einem Dienstcomputer im 1. Polizeipräsidium versandt worden. Bislang wurden sechs Beamte suspendiert, auch wegen Aktivitäten im Internet: Die Staatsanwaltschaft ermittelt, weil sie in Verdacht stehen, Hakenkreuze, Hitlerbilder sowie Textnachrichten mit Hetze gegen Flüchtlinge und Behinderte ausgetauscht zu haben. Ungeachtet solcher Entwicklungen winken neue Befugnisse für die Behörde: Laut dem hessischen Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen vom 21. Dezember soll der Sicherheitsapparat eines »wehrhaften Rechtsstaats« hochgerüstet werden, mit Elektroschockern und anderen Waffen.

Bei der Verbrechensaufklärung dagegen gibt es noch einige Luft nach oben. Nach jW-Recherchen fanden im vergangenen Jahr in Bornheim, einer seit Jahrzehnten ruhige...

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