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04.01.2019 / Inland / Seite 5

Ökonomischer Dreiklang

Gewerkschaftsnahes Institut sorgt sich um Euro-Stabilität. Kritik nur an Abschaffung des Solidaritätszuschlags in der BRD

Susanne Knütter

Wie kann die europäische und deutsche Wirtschaft vor Einbrüchen bei Wachstum und Beschäftigung geschützt werden? Das war die Frage, die die Forscher des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung mit Blick auf das Jahr 2019 bewegte. Am Donnerstag stellten sie den Bericht »Wirtschaftspolitische Herausforderungen 2019 – zwischen Bangen und Hoffen« in Berlin vor.

Risiken und Gefahren sehen die Autoren der Studie vor allem in »einer Abkehr von einer multilateral-kooperativen Sichtweise in Handelsfragen«. Sie zeige sich »insbesondere in der konfrontativen Ausrichtung« der US-Handelspolitik. Aber auch in der Europäischen Union – »nicht nur in Großbritannien« – gebe es eine Tendenz zur Abkehr vom Multilateralismus. Der Direktor des IMK, Gustav Horn, schloss weder einen Handelskrieg noch einen ungeordneten Brexit aus. Die Forderungen der US-amerikanischen Regierung nach veränderten Konditionen im Außenha...

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