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03.01.2019 / Ausland / Seite 8

»Wir hängen nicht direkt von der Regierung ab«

Medizinische Versorgung: Argentinische Organisation bekommt Unterstützung aus Kuba. Ein Gespräch mit Mariela Pinza

Carmela Negrete

Ihre Organisation bietet in Argentinien medizinische Leistungen für mittellose Menschen an – mit kubanischer Unterstützung. Was genau kann man sich unter Ihrer Arbeit vorstellen?

Wir sind eine argentinische Stiftung und arbeiten an der Umsetzung kubanischer Programme, bei denen es um Solidarität mit anderen Ländern geht. Konkret beschäftigen wir uns mit dem kubanischen Programm »Operación Milagro« (Operation Wunder, jW). Wir bekämpfen die Augenkrankheit Grauer Star in einer kleinen Klinik in der Region von Córdoba. Sie trägt den Namen »Che Guevara«, auch Aleida Guevara setzt sich für uns ein. Durch chirurgische Eingriffe konnten wir durch unsere Arbeit Tausende mittelloser Menschen vor der sicheren Blindheit retten. Die Erkrankten gehen oft nicht zu den offiziellen Stellen, weil sie viel zu weit weg sind und sie sich eine Reise dorthin nicht leisten können.

Die meisten Augenärzte sitzen in den größten Städten. In Buenos Aires stellen sie rund die Hälfte a...

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