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03.01.2019 / Inland / Seite 4

Abrüsten als Gebot der Stunde

Jahresrückblick 2018. Heute: Friedensbewegung setzt Abrüstungskampagne fort. Aktivisten stehen auch im neuen Jahr vor großen Aufgaben

Markus Bernhardt

Die Herausforderungen an die Friedensbewegung könnten kaum größer sein. Auch im jüngst begonnenen neuen Jahr will die teils überalterte Bewegung neben traditionellen Verpflichtungen wie etwa der Organisation der Ostermärsche auch den kontinuierlichen Widerstand gegen weitere Aufrüstung und Militarisierung im Inland, gegen Pläne zur Schaffung einer EU-Armee und für ein Ende der Eskalationspolitik gegenüber Russland gewährleisten.

Viel Zuspruch konnte die Friedensbewegung 2018 mit der Kampagne »Abrüsten statt aufrüsten« für sich verbuchen. Rund 130.000 Menschen unterzeichneten den Appell gegen die weitere Erhöhung der Rüstungsausgaben und für Investitionen in den zivilen Bereich – also bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Bald Aktionskonferenz

Um das weitere Vorgehen und eine mögliche F...

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