Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. April 2019, Nr. 93
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31.12.2018 / Feuilleton / Seite 11

Wer verabschiedet da wen?

Top ten der Spex-Hefte anlässlich des Erscheinens der 384. und letzten Ausgabe

Thomas Lau

Das stolze Alter von 38 Jahren erreichen nicht viele Musikmagazine. Die Spex (1980– 2019) hat es geschafft, anders als etwa die zeitgleich angetretene britische Stilpolizei The Face (1980–2004). Mitten in der zweiten großen »Sattelzeit« (Reinhart Koselleck) der Popgeschichte, geprägt von Punk, Disco und Star Wars, suchten viele Pop-Startups ihr Glück in einem Kulturbetrieb, der ihnen bis dahin verschlossen war.

Gerade ist die letzte Printausgabe der Spex erschienen. Ab Februar soll es im Internet weitergehen, in dem die Konkurrenz der Weltdeuter und Schlauberger weitaus größer ist, als sie auf dem Zeitschriftenmarkt je war. Jahrelang hatte die Kölner Redaktion hierzulande uneingeschränkte Deutungshoheit über den Teil der populären Musik, in dem es von New Wave bis Grunge, von okayer Chartsmusik bis HipHop und weit darüber hinaus darum ging, einen gemütlichen Platz im bildungsbürgerlichen Hipstertum zu finden, lange bevor es den Hipster, wie wir ihn heu...

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