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31.12.2018 / Inland / Seite 5

Olympischer Brief an Spahn

Bündnisse für mehr Personal an Krankenhäusern sammeln ab 10. Januar bundesweit Unterschriften für bedarfsgerechte Versorgung

Steve Hollasky

»Jens Spahns Personaluntergrenzen schreiben den Pflegenotstand gesetzlich fest, weil sie sich am katastrophalen Ist-Zustand orientieren«, erklärt Florian Stender, einer der Sprecher des »Hamburger Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus« und Mitglied des Vorbereitungskreises für den »olympischen Brief« im Gespräch gegenüber junge Welt. »Häuser und Stationen, die noch über dieser Mindestgrenze liegen, können weiter Personal abbauen, bis sie am vorgeschriebenen Minimum ankommen«, so Stender weiter. Fragt man ihn, hört man wenig Positives über die Pflegegesetze von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Dessen Personaluntergrenzen gingen am realen Pflegebedarf vorbei. »Die Menschen müssen entsprechend ihres Bedarfs versorgt werden und nicht entlang eines Minimums«, so Stender weiter. Aus genau diesem Grund hat das Hamburger Bündnis auch einen Volksentscheid ins Leben gerufen, der vorsieht, so viele Pflegekräfte in den Hamburger Kliniken einzustellen...

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