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02.01.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Nach dem Streik ist vor dem Streik

Beschäftigte an verschiedenen Unikliniken erstritten weitreichende Entlastungsvereinbarungen. Realisierung in weiter Ferne

Susanne Knütter

Der öffentlichkeitswirksamste, aber auch längste Arbeitskampf für »Entlastung« und mehr Personal am Krankenhaus in diesem Jahr wurde an den Unikliniken (UK) Düsseldorf und Essen ausgetragen. Nach 44 bzw. 35 Streiktagen hatten die Beschäftigten Anfang September unter anderem 180 Vollzeitstellen für jedes der beiden Krankenhäuser erkämpft. Zusätzlich sollen bedarfsgerechte Regelbesetzungen für jede Schicht bestimmt werden. Außerdem sieht die Vereinbarung vor, dass bei kurzfristigem Personalausfall kein Ersatz bereitgestellt werden soll. Statt dessen sollten Patienten verlegt, abbestellt (sogenannte Bettenschließungen) bzw. weniger Operationen angesetzt werden.

Bereits kurz nach der Einigung versuchte sich die Uniklinik Essen vor dem Hintergrund der ihr abgerungenen zusätzlichen 180 Stellen als Leuchtturm in der Krankenhauslandschaft zu präsentieren: »Damit sind wir bundesweites Vorbild für eine optimale Krankenversorgung«, rühmte sich die Universitätsmedizi...

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