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17.12.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Weißes Gold« für Autobauer

Bolivianisch-deutsches Joint Venture gewährt Kapital in BRD Direktzugriff auf riesige Lithiumvorkommen

Volker Hermsdorf

Durch die Kooperation zwischen dem baden-württembergischen Unternehmen ACI Systems Alemania (ACISA) und dem bolivianischen Staatskonzern Yacimientos del Litio Bolivianos (YLB) bekommt die deutsche Wirtschaft erstmals einen direkten Zugriff auf die weltweit größten Lithiumvorkommen in dem südamerikanischen Land. Die Chefs beider Firmen unterzeichneten am Mittwoch in Anwesenheit von Boliviens Außenminister Diego Pary, dem Energieminister des Landes, Rafael Alarcón, und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin den Vertrag zur Gründung eines Joint Ventures zur Lithiumgewinnung. Wie die bolivianische Nachrichtenagentur ABI mitteilte, besitzt die Andenrepublik über ihren Konzern YLB 51 Prozent der Anteile an der Gemeinschaftsfirma.

Ab 2022 will das neue Unternehmen bis zu 40.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr fördern. Diese Menge reicht aus, um Hunderttausende Elektroautos mit Lithiumbatterien auszustatten. Das Leichtmetall Lithium, laut ACISA-Chef W...

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