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15.12.2018 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Fremde Heimat Sindschar

Für die in die irakische Jesidenstadt zurückgekehrten Einwohner ist der Neuanfang trotz Hilfe schwer

Pablo Fernández Fernández, Erbil

Vor einer Woche kehrte Elias an den Ort zurück, der einmal sein Zuhause war. Er ist nicht mehr das, was er zurückließ. Das Wiederaufbauprogramm »UN-Habitat Irak«, auch Deutschland ist beteiligt, hat sein Antlitz verwandelt. »Wir selbst haben nicht die Mittel dafür«, sagt Elias. Ringsum stehen verlassene Häuser, zu sehr zerstört, als dass man sie wieder instand setzen könnte. Das Geld ist anderswo besser aufgehoben.

Wir befinden uns in Sindschar. Das war einst die wichtigste Stadt der »Ungläubigen«, der nicht islamisierten Minderheit der Jesiden. Doch im August 2014 rückte der sogenannte Islamische Staat auf Sindschar vor. Die Peschmerga-Kämpfer aus dem kurdischen Teil des Irak, der Autonomieregion KRG, flohen vor der Terrormiliz. »Wir hatten ihnen militärisch nichts entgegenzusetzen«, sagt einer ...

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