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15.12.2018 / Inland / Seite 5

Airbnb-Geschäftsmodell in Gefahr

Onlineplattform muss Vermieterdaten an Behörden herausrücken

Ralf Wurzbacher

Schwerer Dämpfer für die Onlineplattform Airbnb. Nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts München muss das weltweit tätige Unternehmen die Identität von Personen preisgeben, die über den Internetmarktplatz in Bayerns Landeshauptstadt Wohnraum an Touristen vermieten. Dies entschied die 9. Gerichtskammer in einem Urteil vom 12. Dezember 2018, das am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Der Entscheid könnte wegweisend für andere Städte sein, die ebenfalls gegen das florierende Geschäft mit illegalen Ferienwohnungen vorgehen wollen. Rechtskräftig wird der Richterspruch allerdings nur, wenn es zu keiner Berufung kommt. Die müsste Airbnb innerhalb eines Monats einlegen.

Die Stadt München wollte bei Airbnb in Erfahrung bringen, welche privaten Wohnräume länger als acht Wochen jährlich über die Onlineplattform vermietet werden. Wer seine Wohnung darüber hinaus als Feriendomizil untervermietet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann in schweren Fällen mit einem B...

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