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15.12.2018 / Inland / Seite 5

GDL bellt, beißen verboten

Lokführergewerkschaft nicht mehr bereit, Tarifangebot der Deutschen Bahn zu akzeptieren. Warnstreiks ausgeschlossen

Katrin Küfer

Eine außergewöhnlich zähe und langwierige Tarifrunde sorgt derzeit bei der Deutschen Bahn (DB) und ihren Beschäftigten für Spannung und Aufregung. Noch vor gut einer Woche schien bei den parallel laufenden Verhandlungen des DB-Vorstands mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) eine Einigung über Fragen von Einkommen, Arbeitszeit und Betriebsrente in greifbare Nähe gerückt zu sein. Doch dann kam es anders. Am Montag legte ein bundesweiter EVG-Warnstreik den Schienenverkehr für mehrere Stunden lahm, weil sich die Gewerkschafter mit den vom DB-Vorstand angebotenen Lohnprozenten und Laufzeiten nicht zufriedengeben wollten.

Die starke Beteiligung am Arbeitskampf war auch ein Ausdruck weitverbreiteter Unzufriedenheit mit den von Personalmangel, Überstunden, reparaturbedürftiger Infrastruktur und unzureichendem Wagenmaterial geprägten Arbeitsbedingungen. Damit wurden auch Hoffnungen auf mehr Verbesser...

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