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14.12.2018 / Ausland / Seite 7

»Ein schwarzer Tag«

Ungarn: Proteste und Ausschreitungen in Budapest nach Annahme des neuen Arbeitsgesetzes

Matthias István Köhler

Mehrere tausend Menschen haben am Mittwoch in Budapest bis in die späte Nacht gegen eine Novelle im Arbeitsrecht protestiert. Die Demonstranten besetzten am Abend für einige Zeit u. a. die Kettenbrücke und behinderten den Verkehr auf zentralen Plätzen in der Stadt. Hunderte zogen vor die Zentrale der Regierungspartei Fidesz und versuchten, in das Gebäude einzudringen, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete. Dann zogen die Demonstranten wieder vor das Parlament. Wie schon vor der Fidesz-Parteizentrale kam es auch hier zu Rangeleien mit der Polizei, Böller und Flaschen wurden geworfen. Wie MTI schreibt, setzte die Polizei Reizgas gegen die Demonstranten ein, eigenen Angaben nach »um die steigende Aggressivität zu brechen«. Gegen Mitternacht wurde der Platz vor dem Parlament geräumt. In einigen Straßen im Stadtzentrum wurden, wie das Nachrichtenportal merce.hu berichtete, auch danach noch aus Müllcontainern und -eimern kleine Barrikaden gebaut ...

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