23.01.2003 / Inland / Seite 6

Profiteure zeigen die Krallen

In der Berliner SPD formiert sich Widerstand gegen die Anschlußförderung im sozialen Wohnungsbau

Birger Scholz

Nachdem sich Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) überraschend mit einem eigenen Papier an die SPD-Fraktion gewandt hatte und vehement für einen Totalausstieg aus der horrenden Anschlußförderung für den sozialen Wohnungsbau plädierte, gerät Bausenator Peter Strieder (SPD) zunehmend in der eigenen Partei unter Druck. Am Mittwoch sprachen sich auch die in der Parlamentarischen Linken zusammengeschlossenen Abgeordneten, wie schon Wochen zuvor der linke Donnerstagskreis, gegen eine Weiterförderung aus. Allein die Abgeordneten Fritz Felgentreu und Petra Hildebrandt vom rechten »Britzer Kreis« haben bisher den Strieder-Plan gestützt. Kein Wunder: Die Abgeordnete Hildebrandt ist Handlungsbevollmächtigte bei einer Tochter der städtischen Wohnungsbaugesellschaft »Stadt und Land«.

In einem offenen Brief an die Fraktion behauptete Strieder weiter, der völlige Ausstieg sei teurer als eine modifizierte Weiterförderung. Auch warf er dem Finanzsenator vor, mit ...

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