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14.12.2018 / Inland / Seite 2

Opelaner gegen Teilverkauf

2.000 Beschäftigte sollen Firma wechseln. Angeblich um Jobs zu erhalten

Beim Autobauer Opel nehmen die Proteste gegen den geplanten Teilverkauf des Entwicklungszentrums am Stammsitz Rüsselsheim zu. Auf einer Betriebsversammlung am Donnerstag wurde zudem die Verunsicherung vieler Beschäftigter deutlich, die nach der Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA (Peugeot Société Anonyme) an der Umsetzung der angekündigten Investitionen zweifeln. Für Rüsselsheim geht es unter anderem um ein zweites Modell neben dem Insignia. Die Beschäftigten demonstrierten zunächst in der Stadt und versammelten sich dann zu Tausenden in der Opel-Werkshalle K48.

Die Arbeiter wandten sich insbesondere gegen den im November vereinbarten Verkauf von Teilen des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) an den Ingenieurdienstleister Segula. Etwa 2.000 Ingenieure sollen bis zum nächsten Sommer den »Arbeitgeber« wechseln, weil Opel das Zentrum mit zuletzt rund 7.000 Beschäftigten nicht mehr auslasten kann. Hintergrund...

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