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13.12.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Staatsfeind Fan

Stadionkurven sind längst Testfeld für ausufernde Sicherheitspolitik geworden. Fußballfans organisieren sich dagegen

Oliver Rast

Die Drohkulisse ist enorm. Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) schlug während der jüngsten Innenministerkonferenz (IMK) in Magdeburg (28.–30.11.) vor: Das Abbrennen von Pyrotechnik in Fußballstadien solle künftig nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat nach dem Sprengstoffgesetz geahndet werden können. Statt Bußgelder soll es nun ein Jahr Knast für »Zündler« geben, mindestens. Rückendeckung erhielt Beuth von einflussreichen Ressortchefs aus Nordrhein-Westfalen (Herbert Reul, CDU), Sachsen-Anhalt (Holger Stahlknecht, CDU), Bayern (Joachim Herrmann, CSU) und Bremen (Ulrich Mäurer, SPD). Eine IMK-Arbeitsgruppe will nun härtere Strafen für das Zünden von Bengalos in größeren Menschenmengen prüfen.

Szenen während des Auswärtsspiels von Hertha BSC im Dortmunder Westfalenstadion am 27. Oktober lösten die aktuelle Debatte um »Fangewalt« aus (Artikel-Länge: 4504 Zeichen

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