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12.12.2018 / Ausland / Seite 6

Drama in mehreren Akten

Schweden ist nach wie vor ohne Regierung

Gabriel Kuhn, Stockholm

Am Montag scheiterte der vierte Versuch, diesmal in Verantwortung des sozialdemokratischen Parteichefs Stefan Löfven, in Schweden eine Regierungskoalition zu bilden. Die Vorsitzende der Zentrumspartei, Annie Lööf, erklärte dazu, dass ihre Partei Löfvens Regierungsvorschlag nicht unterstützen werde, da die Sozialdemokraten nicht bereit gewesen seien, ihre Forderungen anzunehmen. Die Liberalen zogen nach: Unter diesen Bedingungen könnten auch sie Löfven nicht unterstützen.

Hintergrund ist das Ergebnis der schwedischen Parlamentswahlen vom 9. September, eine Pattstellung zwischen dem Bündnis von Sozialdemokraten, Grünen und Linkspartei und der bürgerlichen Allianz aus Moderaten, Christdemokraten, Zentrumspartei und Liberalen. Beide Blöcke bekamen damals rund 40 Prozent der Stimmen. Die ultrarechten Schwedendemokraten erhielten 17,5 Prozent.

Am 24. September folgte die Amtsenthebung des sozialdemokratischen Staatsministers Stefan Löfven infolge eines Misstrau...

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