Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
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08.12.2018 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Kürbisrisotto mit Ziegenkäse

Ina Bösecke

Zu Shakespeares Zeiten war das Theater eine Massenveranstaltung. Zwei- bis dreitausend Menschen strömten in London täglich dorthin (bei 200.000 Einwohnern insgesamt), um sich bei Wein, Kuchen und Brot anrühren oder aufregen zu lassen. Auch die damalige Königin Elisabeth I. war anspruchsvolle Zuschauerin und Theaterförderin zugleich. Ein Großteil des Publikums aber bestand aus dem sogenannten einfachen Volk – dank Shakespeare verstand es, worum es ging. Er war einer der ersten und wenigen Autoren seiner Zeit, die die Stücke nicht mehr in Latein verfassten, sondern in der eigenen Sprache. Der Film »Shakespeare in Love« (USA/GB 1998) von John Madden zeigt viel vom Zauber des Theaters im Elisabethanischen Zeitalter, das vor allem durch das gesprochene Wort seine Wirkung entfaltete. Die Vorstellungskraft der Zuschauer musste durch ausdrucksstarke Wörter entfacht werden.

Der Film erzählt eine erfundene Geschichte darüber, wie das Bühnenstück »Romeo und Julia« e...

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