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05.12.2018 / Inland / Seite 2

»Klar, dass das Herrschenden nicht gefällt«

Innenminister will Verein »Rote Hilfe« verbieten lassen. Solidarität als Zeichen gegen Repression gefordert. Gespräch mit Anja Sommerfeld

Markus Bernhardt

Medienberichten zufolge will Bundesinnenminister Horst Seehofer Ernst machen und den Verein »Rote Hilfe« verbieten. Warum ist Ihre Organisation dem CSU-Politiker ein Dorn im Auge?

Wir leisten politische und finanzielle Unterstützung für von Repression und Polizeigewalt betroffene Aktivistinnen und Aktivisten. Darüber hinaus tragen wir dazu bei, dass sie ihre Rechte kennen, und raten im Fall von Beschuldigungen zur Aussageverweigerung. Die Rote Hilfe engagiert sich gegen Organisationsverbote und kritisiert Gesetzesverschärfungen wie aktuell die drohenden neuen Polizeigesetze. Unsere Solidarität gilt den politischen Gefangenen in der BRD und überall auf der Welt. Es ist klar, dass das den Herrschenden nicht gefällt. Denn wir sind parteiisch links und tragen mit dazu bei, dass von Repression Betroffene nicht allein gelassen oder finanziell ruiniert werden.

Was sollte daran verwerflich sein, politische Gefangene zu unterstützen?

Die Behörden hierzulande behau...

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