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04.12.2018 / Titel / Seite 1

Rechtsruck in Andalusien

Entsetzen in Spanien: Nationalistische Partei »Vox« zieht in Regionalparlament ein. Aufruf zum antifaschistischen Widerstand

Carmela Negrete

Bei den Regionalwahlen in der spanischen Region Andalusien hat die offen islamophobe, frauenfeindliche und ultranationalistische Partei »Vox« ihren Durchbruch feiern können. Sie konnte in der einwohnerstärksten Region des Landes mit fast elf Prozent der Stimmen und zwölf Abgeordneten in das Parlament einziehen – ein historischer Einschnitt. Die Autonome Gemeinschaft war seit 36 Jahren immer von der sozialdemokratischen PSOE regiert worden – doch nun verfügt das rechte Lager aus der konservativen »Volkspartei« (PP), rechtsliberalen »Ciudadanos« (Bürger) und »Vox« über die absolute Mehrheit der Mandate. Das ist eine Hiobsbotschaft für die gesamte Linke in Spanien, denn 2019 stehen eine ganze Reihe Regionalwahlen sowie die Europawahl an. Nach den Umfragen dürfte »Vox« überall der Einzug gelingen.

Es ist ein schwacher Trost für die PSOE, dass sie am Sonntag mit 28 Prozent der Stimmen – einem Verlust von acht Punkten gegenüber 2015 – stärkste Kraft geblieben i...

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