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01.12.2018 / Ansichten / Seite 8

Vollumfassend kooperiert

Razzia bei der Deutschen Bank

Simon Zeise

O Schreck, die Deutsche Bank wird durchsucht. Am Donnerstag und Freitag durchkämmten 170 Beamte von Staatsanwaltschaft, Bundeskriminalamt, Steuerfahndung und Bundespolizei die Konzernzentrale und weitere Büroräume des Geldhauses. Es bestehe der Verdacht, dass Mitarbeiter halfen, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen, um Schwarzgeld zu waschen. Mist, erwischt, dachten sich die Aktionäre und verkauften ihre Anteile, was das Zeug hält. Die Papiere waren am Freitag für 7,99 Euro pro Stück zu haben. Am Vorabend der Finanzkrise im Juni 2007 stand die Aktie noch bei mehr als 90 Euro. Zeiten ändern sich.

Nicht jedoch die Geschäftstätigkeit des Finanzinstituts. Die Banker lenkten die Geldströme bereits seit 2013 auf die britischen Jungferninseln um. Die Staatsanwaltschaft wirft den Managern vor, keine Verdachtsanzeige erstattet zu haben, obwohl es seit Beginn der Geschäftsbeziehungen ausre...

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