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22.11.2018 / Ausland / Seite 6

Steinmeier hofiert Pretoria

Bundespräsident setzt sich bei Staatsbesuch in Südafrika für deutsche Investitionen ein

Christian Selz, Kapstadt

Mit vollem militärischen Tschingderassabum ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Dienstag in Kapstadt von Südafrikas Staatschef Cyril Ramaphosa empfangen worden. Mitgebracht hatte der Gast eine Wirtschaftsdelegation, die er anschließend mit den Mitgliedern des südafrikanischen Kabinetts bekanntmachte. Das Land am Kap wirbt derzeit angestrengt um Investoren.

Der Besuch des Bundespräsidenten fällt zeitlich zusammen mit der Aufarbeitung von Gesetzesverstößen unter Ramaphosas Amtsvorgänger Jacob Zuma, der sich eine vom neuen Staatschef eingesetzte Untersuchungskommission angenommen hat. Entsprechend lobte Steinmeier die »Verfolgung von Korruption« und die »Stärkung der Unabhängigkeit der Justiz«, die er am Kap ausmachte. »Was hier stattfindet, ist nicht weniger als ein Aufbruch«, schwärmte der Gast. Es sei jetzt »der richtige Zeitpunkt, an der Erneuerung der Beziehungen zwischen Deutschland und Südafrika zu arbeiten«, befand er. Berlin erhofft sich d...

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