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22.11.2018 / Inland / Seite 5

Tief in der Krise

Beginn der DB-Aufsichtsratssitzung. Unpünktlichkeit und Personalmangel machen Bahn zu schaffen

Katrin Küfer

Die heute beginnende zweitägige Sitzung des DB-Aufsichtsrats steht im Zeichen der Krise. Als 2008 der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wegen der Weltwirtschaftskrise den Börsengang der Bahn-Tochter Mobility & Logistics (DB ML AG) in letzter Minute absagte, hatten zwar viele Beschäftigte und Privatisierungsgegner aufgeatmet. Doch trotz anhaltenden Stühlerückens in den Chefetagen der weiterhin bundeseigenen Deutschen Bahn (DB) hat sich an den Managementmethoden und der Vernachlässigung des Schienenverkehrs nichts geändert.

In den letzten Wochen sorgte vor allem die fehlende Pünktlichkeit der Fernverkehrszüge der Kategorie ICE, EC und IC für Aufregung. Das DB-Management wollte 2018 eine Pünktlichkeitsquote von 82 Prozent erreichen und wird diese deutlich verfehlen. Allein im Oktober waren nur annähernd 72 Prozent der Züge pünktlich. Als pünktlich gilt ein Zug, wenn er sich um höchstens sechs Minuten verspätet. Eine erste personelle Kon...

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