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23.11.2018 / Feminismus / Seite 15

»Kein Angriff ist individuell«

Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen: Kurdische Aktivistinnen weisen auf politische Dimension hin. Gespräch mit Esra Serhed

Gitta Düperthal

Die kurdischen Frauenräte »Amara« in Frankfurt, »Nujin« in Hanau und »Sara« in Offenbach rufen dazu auf, anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf die Straße zu gehen. Was wollen Sie mit den Protesten am Samstag in Frankfurt am Main erreichen?

Nicht nur kurdische Frauenräte sind entsetzt über die Nachrichten von sexuellen Übergriffen auf Frauen, die uns täglich erreichen – vor allem an Orten, die durch die männerdominierte Weltpolitik zu Kriegsgebieten wurden. Laut »UN Women«, dem Organ der Vereinten Nationen zur Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen, wird weltweit jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt durch einen Partner. Millionen von Frauen und Mädchen sind von häuslicher Gewalt, Genitalverstümmelung oder sogenannten Ehrenmorden betroffen. 1999 führten die Vereinten Nationen deshalb diesen Tag am 25. November ein. Damals ging es um die Entführung, Vergewaltigung und Folterung dreie...

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