Der Schwarze Kanal
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24.11.2018 / Ansichten / Seite 8

Lächelnde Imperialisten

Pedro Sánchez zu Besuch in Kuba

André Scheer

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ist am Donnerstag (Ortszeit) zum Staatsbesuch in Havanna eingetroffen. Er ist der erste spanische Regierungschef in Kuba seit der Visite von Felipe González im Jahr 1986. Damals gab es die Sowjetunion noch, und Kuba war Vorposten des sozialistischen Weltsystems. 32 Jahre später hat sich die Welt grundlegend geändert – und nicht zum Besseren. In dieser Situation ist Kuba, das im Januar den 60. Jahrestag seiner Revolution feiert, ein Leuchtturm für alle, die sich mit den herrschenden Verhältnissen nicht abfinden wollen.

Sánchez weiß das auch und will das ändern. Aber im Unterschied zu seinem Amtsvorgänger Mariano Rajoy, US-Präsident Donald Trump oder anderen wild um sich schlagenden Reaktionären setzt der Sozialdemokrat auf eine Strategie, die einst Willy Brandt gegenüber dem Osten prägte. Der damalige DDR-Außenminister Otto Winzer hatte diesen Kurs des »Wandels durch Annäherung« als »Konterrevolution ...

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