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24.11.2018 / Ausland / Seite 6

Eine andere Welt aufbauen

Proteste gegen G-20-Gipfel in Argentinien

Sophia Boddenberg, Buenos Aires

Wenige Tage vor der Ankunft von Angela Merkel, Emmanuel Macron, Donald Trump und 17 weiteren Staats- und Regierungschefs haben in Argentinien die Proteste gegen den G-20-Gipfel begonnen, der am 30. November und 1. Dezember in Buenos Aires stattfinden soll. Eine Aktionswoche gegen das Treffen sollte am Freitag abend (Ortszeit) mit einer ersten Großdemons­tration starten. Die Straßenverkäufer der Metropole haben neben den grünen Halstüchern der Frauenbewegung gegen die Kriminalisierung von Abtreibungen längst auch Buttons und Sticker im Angebot, auf denen »Fuera G 20« steht: »G 20 raus«.

Die Aktionen richten sich nicht nur gegen den G-20-Gipfel, sondern gegen die neoliberale Wirtschaftspolitik des argentinischen Staatschefs Mauricio Macri und die Auflagen des Internationalen Währungsfonds, in dessen finanzielle und wirtschaftliche Abhängigkeit Argentinien unter der Rechtsregierung wieder geraten ist. Erwerbslosigkeit und Inflation haben Rekordwerte erreicht...

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