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24.11.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Saudischen König zur Rechenschaft ziehen«

Der Jemen braucht ein Ende der ausländischen Einmischung. Gespräch mit Ali Al-Dailami

Wiebke Diehl

Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten für Friedensgespräche im Jemen unter Ägide des am Mittwoch im Land eingetroffenen UN-Sonderbeauftragten Martin Griffith ein?

Es ist nicht die erste Initiative für Friedensgespräche, die in den letzten Jahren ergriffen wurde. Allerdings scheiterten sie alle bisher an der von Saudi-Arabien geführten Kriegskoalition. Erst vor einigen Tagen haben die Ansarollah eine einseitige Waffenruhe ausgerufen und sich daran gehalten. Die Gegenseite aber legt den Jemen weiter in Schutt und Asche. Gescheitert sind alle bisherigen Gespräche vor allem an den nicht erfüllbaren Forderungen der Saudis, so z. B. der nach Wiedereinsetzung eines Präsidenten, dessen Amtszeit bereits 2014 auslief, der sich aber weigerte abzutreten. Seither versuchen Saudi-Arabien und seine Verbündeten, ihn durch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Jemen zurück an die Macht zu bomben. So bitter das auch klingen mag: Der Erfolg dieser neuen Friede...

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