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26.11.2018 / Inland / Seite 8

»Manche Positionen scheinen auf den ersten Blick identisch«

»Frieden für Deutschland?« Kriegsgegner diskutieren in Berlin über rechte Militärkritik. Ein Gespräch mit Eugen Januschke

Markus Bernhardt

Bei einer Veranstaltung gehen Sie am Mittwoch in Berlin der Frage nach, inwiefern die Ablehnung von Militarismus und Krieg einzig eine linke Position ist. Wieso stellen Sie sich diese Frage?

Wir beobachten in letzter Zeit, dass rechte Kräfte zum Thema Krieg und Frieden Positionen verbreiten, die zum Teil genauso klingen wie diejenigen der Friedensbewegung. Das gab es zwar früher auch schon – beispielsweise ist die NPD stets gegen die Bundeswehrbeteiligung am Afghanistan-Krieg eingetreten. Seit dem Erstarken der AfD kann man aber nicht mehr sagen, dass Forderungen wie die nach dem Verzicht auf Auslandseinsätze oder der Schwächung der NATO ein Monopol von linken oder antimilitaristischen Kräften sind.

Fordern Rechte und AfD nicht mehr Aufrüstung und Militarisierung? Wo sehen Sie da politische Schnittmengen mit der Friedensbewegung?

Den Begriff Schnittmengen würden wir nicht benutzen. Das würde ja suggerieren, man sei sich in der Sache einig. Vielmehr geht e...

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