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19.11.2018 / Ausland / Seite 6

Schwindendes Interesse

In Guatemala ging der 26. Iberoamerikagipfel zu Ende

Volker Hermsdorf

Angesichts der massenhaften Migration in Lateinamerika haben sich die Teilnehmer des 26. Iberoamerikagipfels in Guatemala besorgt über deren Ursachen gezeigt. »Wir dürfen uns nicht mit Grenzmauern abfinden, sondern müssen über Vorhaben beraten, damit die Menschen sich nicht mehr gezwungen sehen, auszuwandern«, sagte der guatemaltekische Präsident Jimmy Morales am Freitag zum Abschluss des Treffens in der Kolonialstadt Antigua.

Die Teilnehmer hatten in der »Deklaration von Guatemala« zuvor ein Programm zur nachhaltigen Entwicklung und Zusammenarbeit der iberoamerikanischen Staaten verabschiedet. In 20 weiteren Entschließungen geht es um eine Vielzahl von Themen, die vom Klimawandel über die Entwicklung von Binnenländern ohne Zugang zum Meer, menschenwürdige Arbeit, nachhaltigen Kaffeeanbau und -handel bis zur Süd-Süd-Zusammenarbeit reichen. Die USA wurden in einer Resolution aufgefordert, ihre Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba zu beenden...

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